Fachmann für Farbe und Fassade

Ummeln (kw.) Seit einem halben Jahrhundert steht der Name Joswieg für die Gestaltung der eigenen vier Wände. Jetzt überreichte Matthias Sander, Obermeister der Maler-Innung eine Ehrenurkunde zum 50. Firmengeburtstag an Thomas Joswieg, der die Geschäfte des Familienbetriebs seit 1989 führt.
Die Bezeichnung Familienbetrieb trifft, wie auch Matthias Sander während der Feierstunde erklärte: > So viele Familienmitglieder in einem Unternehmen habe ich noch nicht gesehen

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Malerbetrieb feiert 50-Jähriges

Ummeln. „Das habe ich noch nicht erlebt, dass ich mal auf eine so große Familie in einem Familienbetrieb getroffen bin“, sagt Mario Sander. Er ist gekommen um dem Ummelner Malerbetrieb Joswieg als Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Bielefeld zum 50-jährigen Bestehen zu gratulieren. Und in der Tat arbeiten fast alle Familienmitglieder im Unternehmen an der Ravensberger Bleiche und sind natürlich mit dabei, um die Glückwünsche und Urkunde der Innung zum Jubiläum entgegen zu nehmen.

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Gewonnen beim Deutschen Fassadenpreis 2014

Unter fast 400 Einreichungen hat unsere Fassadengestaltung einer Mehrgenerationenwohnanlage in Bad Pyrmont besonders überzeugt: dreibund architekten (Bochum), der Architekt Josef Freitag (Bad Pyrmont) und die Joswieg Malerbetrieb GmbH (Bielefeld) wurden beim Deutschen Fassadenpreis 2014 mit einem 3. Preis ausgezeichnet.

Münster, 10. September 2014: Der Farbeinsatz an Fassaden soll mehr als dekorativ sein. Im idealen Fall geht er eine enge Verbindung mit der Architektur ein, berücksichtigt die Nutzung des Gebäudes ebenso wie das Umfeld und ist dabei so perfekt geplant wie ausgeführt. Nach solchen Gestaltungen sucht die Jury des Deutschen Fassadenpreises. Im aktuellen Wettbewerbsjahr 2014 wurde sie 20 Mal unter fast 400 Einreichungen fündig. Die Preisträger aus ganz Deutschland und Österreich feierten ihren Wettbewerbserfolg am 10. September 2014 auf Gut Havichhorst bei Münster. Der renommierte Wettbewerb wurde zum 23. Mal von Brillux ausgelobt und die Rekord-Preisgeldsumme von insgesamt 23.255 Euro an die Gewinner übergeben. Unter den ausgezeichneten Objekten ist auch der neu erbaute Wohnpark Bathilidis in Bad Pyrmont. Seine Fassadengestaltung erhielt einen 3. Preis in der Kategorie Wohn- und Geschäftshäuser.
Eine Farbgestaltung mit Konzept kann im Zusammenspiel mit der Architektur und kreativen Einzelheiten eine Gebäudeansicht verwandeln, aufwerten oder von vorneherein positiv mitformen. In Bad Pyrmont in der Generationenwohnanlage Wohnpark Bathilidis ist diese Idee von Fassadengestaltung auf feine Art verwirklicht worden.

dreibund architekten aus Bochum und der Architekt Josef Freitag (Bad Pyrmont) planten ein streng geometrisches Ensemble, dessen spannungsvoller Ausdruck durch bauliche Details wie zurückgesetzte Staffelgeschosse, zurückspringende Balkonausschnitte und vorspringende, unregelmäßige Faschen an Fenster- und Türöffnungen komponiert wurde.

Dezent, doch enorm wirkungsvoll, wurden die Fassadensichtflächen gestaltet. Glattputz für die Faschen und Staffelgeschosse und Putz mit drei Millimeter Körnung für die Hauptflächen strukturieren die Fassade. Klassisches Weiß gibt den Ton an und wird lediglich an den Faschen und im Erdgeschoss von leichtem Grau unterbrochen.

Zusammen wirkt all das leicht, offen und einladend wertig – ganz im Sinne des Generationswohnen, das in den fünf Mehrfamilien- und zwölf Einfamilienhäusern ermöglicht werden soll. Die Jury des Deutschen Fassadenpreises hob „die sehr schlüssige Aussagekraft der Gesamtrealisation mit vielen liebevollen und prägnanten Details“ hervor und verlieh einen 3. Preis in der Kategorie Wohn- und Geschäftshäuser an uns und die beiden Architekturbüros.

Für dreibund architekten (www.dreibund-architekten.de) ist dies bereits die zweite Auszeichnung beim Deutschen Fassadenpreis. Schon 2011 hatten die Planer mit einem Senioren- und Pflegeheim in Bochum eine Platzierung erreicht. „Lösungen, die den Mut haben, Erfahrung und Innovation zu verbinden“, interessieren die Architekten besonders. Das Kompetenzpaket bringt das Büro mit: Hier werden hochbauliche, städtebauliche, innenarchitektonische und landschaftsplanerische Aufgabenstellungen ganzheitlich betrachtet und verlässlich betreut. Mit Josef Freitag war bei dem Bad Pyrmonter Bauvorhaben ein Projektsteuerer vor Ort mit im Boot, der für eine fach- und termingerechte Durchführung der Arbeiten einstand.

Mit der Firma Joswieg hatten die Planer einen engagierten Handwerkspartner an ihrer Seite. Neben der ganzen Palette klassischer Maler- und Lackiererarbeiten und der Energieberatung bietet unser Betrieb mit 60 Mitarbeitern besonderes Können im Farbdesign. Das Maler-Team ist hier gleichermaßen stark in der Beratung und der Umsetzung auch ausgefallener Oberflächengestaltungen.

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Frische Farbe hilft überleben

Brackwede (kw). Der Bielefelder Fassaden-Wettbewerb bringt nicht nur Farbe ins Stadtbild, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl in der Leineweberstadt. Die vier Gewinner des Wettbewerbs spendeten gestern im Handwerksbildungszentrum (HBZ) Brackwede jeweils 1000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen. Obermeister Peter Schwabedissen freute sich besonders darüber, dass diesmal Vereine von der Aktion profitierten, die nicht immer im Rampenlicht stehen. Dass die Spende den Vereinen hilft, angesichts knapper Kassen zu überleben, erläuterte Anja Kiefer vom Bielefelder Mädchenhaus. Auch Sonja Schmidt von > Trockendock < betonte, dass sie und ihr Team bei der Unterstützung von Alkoholkranken auf Spenden angewiesen sind. < Trockendock < bietet eine ambulante Wohnbetreuung und ein Sozialcafé als Kontaktstelle.

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Spende für die Flutopfer in Grimma

Wieder sind viele Orte, die schon bei der großen Flut 2002 vom Elbehochwasser betroffen waren, überschwemmt. Wir möchten der Stadt Grimma des Landkreises Leipzig helfen und stellen 300 ltr. Innenfarbe bereit. An einer Sammelstelle der Stadt Bielefeld werden die Güter gesammelt und von dort weiter nach Grimma transportiert.

Wir hoffen mit dieser Spende einen kleinen Beitrag als Unterstützung für die Geschädigten leisten zu können!

Frische Fassade

Das Sportbad AquaWede wird in der Zeit von Samstag, 21. Juli, bis einschließlich Dienstag, 21. August, außer Betrieb genommen. Neben den normalen Reinigungs- und Wartungsarbeiten wird diese Phase genutzt, einen Wasserschaden im Bereich der Sauna gänzlich zu beheben. Im Frühjahr hatte es dort eine Leckage gegeben, die zwar schnell behoben war, aber der Fußboden konnte noch nicht richtig getrocknet werden. Dies wird nach Auskunft der Bielefelder Bäder- und Freizeit GmbH jetzt nachgeholt. Nachdem im Vorjahr die Duschen grundlegend saniert worden sind, stehen in Brackwede dieses Mal keine größeren Aktionen an. Lediglich die Fassade wird derzeit aufgehübscht, erhält einen frischen Anstrich in Weiß und Orange. (SL)

Aquawede-Artikel

Lernen für die Praxis

Studenten des Rudolf-Rempel-Berufskollegs stellen Unternehmenskonzepte vor
VON HANNAH SANDBOTHE

Brackwede. Praxisnahes und anwendungsorientiertes Lernen ist nicht nur sinnvoll, sondern kann auch eine Menge Spaß machen. Zu sehen war das wieder beim Econ-Tag am Rudolf-Rempel-Berufskolleg, den die Mittelstufe der Wirtschaftsfachschule veranstaltet hatte.

Ein Jahr lang haben sich die rund 125 Studenten und Studentinnen der Betriebswirtschaft in verschiedenen Projektgruppen auf ihren großen Tag vorbereitet. Unternehmens-, Kosten- und Wettbewerbsanalysen wurden durchgeführt, Kunden befragt, Marketingkonzepte erstellt, und auch der Econ-Tag selbst musste organisiert werden. „Das war sehr zeit- und arbeitsintensiv“, erzählt Andrea Knoke vom Organisationsteam.

In 38 verschiedenen Projektgruppen haben die Studenten mit Unternehmen aus Ostwestfalen zusammengearbeitet, um das im Studium erlernte Wissen in der Praxis umzusetzen. Herausgekommen sind dabei nicht nur für die Unternehmen interessante Ergebnisse, sondern auch für die Besucher des Econ-Tages.

Rund 300 Interessierte waren gekommen, um sich von den Gruppen die jeweiligen Projekte erklären zu lassen. Auf Stellenwänden wurden Umfrage- und Analyseergebnisse gezeigt, Handlungsempfehlungen an die Firmen gegeben und in Broschüren entwickelte Konzepte erklärt. Einige Gruppen haben sich mit Gewinnspielen, Waffel- oder Wurstverkostungsaktionen auch etwas Besonderes einfallen lassen.

Auch eine Spende an das neue Kinderhospiz in Bethel wurde übergeben. Ausgedacht hatte sich das Sebastian Bruch, der in seinem Projekt mit dem Brackweder Malerbetrieb Joswieg zusammengearbeitet hat. Im Rahmen einer Kundenzufriedenheitsanalyse wurden Fragebögen verschickt. Für jeden Bogen, der zurückkam, spendete das Unternehmen fünf Euro. Rund 2.000 Euro nahm Bethel-Mitarbeiterin Birgit Kirchner schließlich entgegen.

In erster Linie ging es am Econ-Tag aber um die Präsentation der einzelnen Projekte. Auch der Bewertung durch die betreuenden Lehrer mussten sich die Gruppen an diesem Tag stellen. Die Projektarbeit ist nämlich fester Bestandteil des Studiums zum staatlich geprüften Betriebswirt am Rudolf-Rempel-Berufskolleg. „Das ist ein erheblicher Zugewinn für die Gruppen“, findet Projekt- und Mittelstufenleiter Josef Lappe.

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Mit Mut zur Farbe überzeugt

Maler- und Lackierer-Innung kürt Preisträger des Fassadenwettbewerbs 2010
(von Babett Jahn)

• Bielefeld „Für ein schöneres Bielefeld“ lautete das Motto des diesjährigen Fassadenwettbewerbs der Maler-und Lackierer-Innung Bielefeld. 57 Fassaden in der ganzen Stadt standen der Fachjury zur Auswahl. In der Dr.-Oetker-Welt gab die Innung jetzt die fünf Sieger bekannt. Einen davon haben die Bielefelder selbst gewählt – mit ihrer Stimme beim Bürgerpreis.
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Einen Preis als schönste Mehrfamilienhäuser erhielten der BGW-Wohnblock an der Prießallee 38, gestaltet von der Firma Joswieg, und eine Villa an der Brandenburger Straße 21, saniert von Malermeister Matthias Sander. Zu der farbenfrohen Gestaltung des ersten Objekts sagte Beaugrand: „Es ist ein Hingucker von besonderer Originalität, der eine Auszeichnung verdient.“ Den Sonderpreis für die beste energetische Sanierung verlieh die Jury dem Wohnkomplex an der Oststraße, Ecke Oldentruper Straße, ebenfalls ausgeführt von der Firma Joswieg.
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Zur schönsten Fassade wählten die Bielefelder das gelb-orangefarbene Studentenwohnheim an der Voltmannstraße. Damit räumte die Firma Joswieg drei der fünf Preise ab. „Mein Dank geht an die BGW, die den Mut hat, solche Konzepte umzusetzen“, sagteThomas Joswieg.

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Wettbewerb belohnt den Mut zur Farbe

Maler- und Lackiererinnung kürt die schönsten Fassaden Bielefelds

Bielefeld (WB). Im Winter erscheinen alle Häuser grau. Deshalb ist die kalte Jahreszeit wahrlich nicht die beste Zeit, um die schönsten Fassaden der Stadt zu prämieren. Die Bielefelder Maler- und Lackiererinnung hat es dennoch getan – und so schon jetzt die Vorfreude auf Frühjahr und Sommer geschürt.
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Mit ganzen 14 Fassaden reichte das Brackweder Unternehmen Joswieg die meisten Arbeiten ein – und das zahlte sich aus. Gleich drei Preise gingen in den Bielefelder Süden: die beste Gestaltung eines Mehrfamilienhauses (Prießallee 38), die beste energetische Sanierung (Oststraße 31a-45) sowie der erste Platz des Bürgerpreises für das Mehrfamilienhaus Voltmannstraße 205. »Energetische Sanierung und gute Gestaltung sind hier kein Widerspruch«, begründete Jury-Sprecher Beaugrand die Entscheidung. »Zumal hier sogar die Bausünden der 1970er Jahre in handwerklich ausgezeichneter Qualität rückgängig gemacht werden konnten.

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Fassade soll Wettbewerb gewinnen

Kreative Köpfe hinter neuer Brackweder Wohnanlage stellen sich einer Fachjury

Brackwede (WB). Ein Haus mit besonderer Leuchtkraft ist die neue Senioren-Wohnanlage der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (BGW) an der Rostocker Straße 27a: Wie das WESTFALEN-BLATT berichtete, strahlen dort Schriftzüge dank Leuchtdioden aus der Wand. Jetzt will die BGW mit dieser Idee den Fassadenwettbewerb 2010 der Maler- und Lackiererinnung gewinnen.

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Freundlich und dauerhaft gut geschützt

Seit mehr als 80 Jahren bietet die Gemeinnützige Baugenossenschaft Brackwede e.G., im Bielefelder Süden Genossenschaftswohnungen und dazugehörige Dienstleitungen. Im Bestand sind derzeit über 1.600 Wohnungen, die den unterschiedlichsten Ansprüchen genügen – günstige Quartiere für junge Familie, exklusive Wohnungen und Service- Wohnungen für Senioren. Selbstgestecktes und übergeordnetes Ziel der Genossenschaft ist es, den Mitgliedern neben Wohnraum auch Sicherheit, Service und ein Höchstmaß an Mitbestimmung zu geben.

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Früh im Handwerk erfolgreich

Ummeln (cv). „Auch wenn man noch jung ist, kann man im Handwerk viel erreichen“, sagt Daniel-Thomas Joswieg. Nach zweieinhalbjähriger Ausbildung zum Malergesellen hat der 21-Jährige jetzt seinen Meister im Maler- und Lakiererhandwerk gemacht – und ist damit einer der jüngsten Handwerksmeister in Bielefeld.

Zehn Monate lang besuchte er dafür die Meisterschule Bielefeld, die er durch einen staatlichen Kredit, das „Meister-Bafög“ finanzierte. „Damit können sich auch noch nicht so vermögende Handwerksgesellen die Meisterschulung leisten“, erklärt Joswieg. Sein Vater Thomas Joswieg (49) findet die Entscheidung seines Sohnes richtig. „Ich habe selbst mit 21 Jahren meinen Meister gemacht, und wenn man seine berufliche Laufbahn so konsequent verfolgt, kann das nur von Vorteil sein.“

Derzeit absolviert der junge Handwerksmeister noch ein sechsmonatiges Studium zum Betriebswirt des Handwerks. Mitte Juni will er dann in den elterlichen Betrieb an der Ravensberger Bleiche einsteigen, den vor 42 Jahren sein Großvater Otto Joswieg gründete und der heute rund 55 Mitarbeiter beschäftigt.

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Ein junger Meister

Daniel Joswieg aus Ummeln hat jüngst mit 21 Jahren seine Meisterprüfung im Malerhandwerk abgelegt. Die Meisterkarte (Foto) hat er schon, der Meisterbrief folgt.

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